1. Entwurf, 3D Konstruktion und FEM-Berechnung: 

Am Anfang steht immer die Idee… 
Unsere Rahmen werden in einem 3D Konstruktionsprogramm entworfen, um Geometrie, ungefähres Gewicht und den Schwerpunkt zu berechnen. 
Nachdem das endgültige Design feststeht findet via Computersimulation eine sogenannte FEM-Berechnung statt welche die Belastung an allen Stellen des Rahmens anzeigt. 
Hieraus ergibt sich dann die Stärke der Bambusrohre und die Materialstärke der Verbindungen welche zusätzlich mit dem Sicherheitsfaktor 1,2 ausgelegt wird. 

2. Vorbereitung des Bambus-Rohmaterials: 

Der Bambus wird durch ein spezielles Vefahren in Verbindung mit schonender Erhitzung carbonisiert. 
Dies verhindert Rissbildung, Pilzbefall, Schäden durch Insekten und garantiert die spätere Stabilität und Haltbarkeit der Rahmen. 

3. Auswahl und Vorbereitung der Bambus-Rohre: 


Nun werden auf Basis der Konstruktionsdaten die passendenen Rohre aus dem Bambuslager ausgewählt, entsprechend der Rahmengröße zugeschnitten und für die Rahmenlehre vorbereitet. 

4. Rahmenbau mit Hilfe der Rahmenlehre: 


Die vorbereiteten Bambus-Rohre werden zusammen mit den Aluminium- bzw. Stahlteilen wie Tretlager und Ausfallenden in der Rahmenlehre fixiert und mit Harz zusammengeheftet. Dadurch halten wir mit einer hohen Wiederholgenauigkeit die exakte Geometrie des Rahmens ein.

5. Herstellen der Verbindungen: 

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In diesem Schritt werden die Verbindungen mit Carbon- oder Hanffasern umwickelt und mit Harz getränkt. 
So entsteht ein sehr stabiler Rahmen mit guten stoßabsorbierenden Eigenschaften welche durch die Verwendung der natürlichen Hanffaser-Verbindung noch unterstützt wird. 

6. Schleifen, Schleifen und wieder Schleifen: 


Nachdem alles getrocknet ist werden die Verbindungen erst grob geschliffen, anschließend bei Bedarf wieder mit Harz gefüllt und nach erneuter Trocknung auf ihre endgültigen Dimensionen feingeschliffen. Auch in diesem Produktionsschritt handelt es sich zu 90% um reine Handarbeit, hier ist das Geschick und die Erfahrung der Handwerker unerlässlich um den fast fertigen Rahmen nicht zu beschädigen 

7. Lackieren und Polieren: 
Im vorletzten Arbeitsgang erhält der Rahmen dann seine endgültige Farbe und Lackierung und wird schlussendlich noch einmal poliert. 

8. Qualitätskontrolle der Rahmen: 
Die fertigen Rahmen werden einer optischen Kontrolle sowie einer Prüfung auf Maße, Geometrie und Kompatiblität mit den Komponenten unterzogen.

9. Zusammenbau und abschließende Qualitätskontrolle in Deutschland: 

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Jedes einzelne PINE.bike Bambusrad wird in unserer Manufaktur in Deutschland zusammengebaut und einer abschließenden Qualitätskontrolle unterzogen.

10. Prüfung der Rahmen und Zertifizierung: 

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Die fertigen PINE.bike Rahmen werden in regelmäßigen Abständen einem Materialermüdungstest nach den Vorgaben der DIN EN 14764 und ISO 4210 Norm unterzogen und haben bereits das Qualitätszertifikat nach ISO 4210 von einem unabhängigen Prüfinstitut erhalten.