"Wenn ihr PINE Bambusrad bei ihnen ankommt, ist der Rohstoff dafür schon lange wieder nachgewachsen"

Bambus ist eine der am schnellstwachsenden Pflanzen der Erde und zum Anbau werden keine Chemikalien oder Dünger benötigt.
Der Großteil des kommerziell genutzten Bambus wächst natürlich und wild in den Bambuswäldern Asiens und während ihres Lebenszyklus
bindet die Bambuspflanze ca. 30% mehr CO² als andere Baumarten. Genau betrachtet ist Bambus eigentlich kein Holz, sondern zählt zur Familie der mehrjährigen, immergrünen Gräser.

Bambus ist ein natürlicher Faserverbundwerkstoff mit unidirektionaler Faserstruktur. Er ist sehr leicht, dabei aber sehr stabil.
Holz hat die stärksten Fasern im Kern des Stammes, aber Bambus ist hohl und die stärksten Fasern sind am äußeren Oberflächenbereich verteilt.
Infolgedessen sind die stabilsten Faserstrukturen im Bambus an den Stellen mit der größten Längsspannung. Zum Vergleich - Holz biegt sich relativ leicht, Bambus aber nicht.

Starke Holzfasern haben eine Zugfestigkeit von ca. 5kN/cm² und Baustahl eine Zugfestigkeit von ca. 37 kN/cm².
Die äußeren Fasern von schlanken Bambusrohren hingegen weisen eine Zugfestigkeit von ca. 40 kN/cm² auf.

Leicht - Widerstandsfähig - Stark:
Aufgrund dieser einzigartigen Eigenschaften besitzt der Bambus eine hohe Druck-, Biege- und Torsionssteifigkeit und eignet sich hervorragend für den Rahmenbau.

Neben den technischen und ökologischen Eigenschaften bietet ein Bambusfahrrad, auch aufgrund der Verbindungen aus Hanf- oder Kokosfasern
einzigartige, stoßabsorbierende Fahreigenschaften, was sich besonders bei Fahrten auf Kopfsteinpflaster oder im Falle eines Schlaglochs bemerkbar macht.

Bambus ist eine recyclebare, nachhaltige und umweltfreundliche Ressource. Er bindet CO² und reinigt die Luft, wächst sehr schnell nach und bietet den Menschen vor Ort
neben einer freundlichen, grünen Umgebung die Möglichkeit der kommerziellen Nutzung und somit ein sicheres und faires Einkommen.